
Zusatzversicherte Patienten erhalten bei Spitalsambulanzen schneller einen Termin.
Vorteile in Spitalambulanzen kann sich jeder holen, indem er zusatzversichert ist. Zu diesem Schluss kommt das Verbraucherschutzmagazin „Konsument“ nach einem Test in den größten gemeinnützigen Krankenhäusern in allen Landeshauptstädten Österreichs.
Von 30 kontaktierten Ambulanzen konnten sich Tester mit einem Hinweis auf eine Private Zusatzversicherung bei neun Ambulanzen einen Vorteil verschaffen. Das beweist, dass sich nicht alle Spitalsambulanzen an den Grundsatz, dass Privatpatienten und Kassenversicherte gleich zu behandeln sind, halten.
Kürzere Wartezeiten
Zwei Testpersonen riefen bei zehn gemeinnützigen Krankenanstalten jeweils drei unterschiedliche Ambulanzen im Abstand von zwei bis drei Wochen an. Dabei erkundigten sich beide Tester nach einem Termin für eine Untersuchung. Lag der vorgeschlagene Termin nicht innerhalb der folgenden zwei Werktage, erkundigten sich die Tester nach einem früheren Datum. Bei positivem wie negativem Bescheid gaben sie an, privat versichert zu sein.
Ambulanzen neigen dazu, Zusatzversicherte einen Terminvorteil zu verschaffen, wenn der Eingriff weniger dringlich ist, zog der „Konsument“ Bilanz.
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